Joint German-Russian Seminar in Sankt Petersburg

--- aufgrund der aktuellen Lage ist die Kooperation mit der Universität St. Petersburg bis auf Weiteres ausgesetzt ---

Vom 20.-27.03 2018 besuchten sechs Studierende der Universität Koblenz-Landau gemeinsam mit Julia Renner, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Abteilung Politikwissenschaften, im Rahmen der Joint German-Russian Winter Academy eine Woche Sankt Petersburg. Die Gruppe setzte sich neben den Landauer Studierenden aus Studierenden der Universitäten Bielefeld, Würzburg sowie Sankt Petersburg zusammen. Die Akademie stand unter dem Motto “To Learn from the Past for the Future: Memory Culture in Germany/EU and Russia and common challenges for both sides”. Um diese Thematik hautnah miterleben zu können, besuchten die deutschen Studierenden mit ihren Betreuer/innen sowie dem Kursleiter Sebastian Zeitzmann die Russische Föderation und wohnten in einem Hotel im Zentrum der 1703 von Peter dem Großen gegründeten Stadt Sankt Petersburg. Von hier aus sah das Programm tägliche Ausflüge mit den russischen Studierenden und der Kursleiterin Elena Belokurova und ihren Mitarbeiterinnen vor.

 

Die ersten drei Tage fokussierte das Programm die gegenwärtige Situation Russlands. Die aktuelle Innen- und Außenpolitik wurde dabei ebenso diskutiert wie die sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebensbedingungen in Sankt Petersburg und Russlands im Allgemeinen. Die zweite Hälfte des Seminars behandelte die Stadtgeschichte Sankt Petersburgs sowie die historischen Entwicklungen Russlands. In diesem Zusammenhang besichtigte die Gruppe zwei alte Fabrikgebäude, welche heute zu einem alternativen Ort für kreative Köpfe, Cafés, Bars, Hostels und kleine Läden umgestaltet wurde. Abseits von der stark historisch geprägten Stadt erlebten alle an diesem Ort eine besondere Lebensart und Dynamik.

 

Neben dem inhaltlichen Programm, wurde natürlich für typische russische Verpflegung während des gesamten Seminars in ausreichendem Maße gesorgt. Abends hatten die Studierenden die Möglichkeit, eigenständig St. Petersburg zu erkunden. Einerseits erfolgte dies im Rahmen der Entdeckung russischer Köstlichkeiten sowie andererseits über das Vertraut machen mit dem russischen Nachtleben. Auch der Austausch mit den russischen Studierenden kam dabei bei dem einen oder anderen Getränk nicht zu kurz und die Referate in Kleingruppen waren am Ende ein großer Erfolg der interkulturellen Zusammenarbeit.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass dieses Seminar nicht nur finanziell günstig war, sondern, was wesentlich wertvoller ist, einen guten inhaltlichen Einblick in die russische Geschichte und Kultur gegeben hat. Ergänzend dazu trugen die Gespräche und Diskussionen mit den russischen Studierenden und Einheimischen dazu bei, die russische Lebensart zu bestaunen, neue Freunde zu finden und einen differenzierten Standpunkt auf politische Maßnahmen zu entwickeln.

 

März 2018