


Aktuelles
Ausstellung: Making of Pfalz
Wie wurde die Pfalz zu dem, was sie heute ist?
Die Ausstellung „Making of Pfalz“ widmet sich der Frage, wie sich im 19. Jahrhundert aus einem neu gegründeten bayerischen Regierungsbezirk eine Region mit starkem kulturellem Selbstverständnis entwickelte. Anhand historischer Originale, Druckwerke und Fotografien wird nachvollziehbar, wie „typisch pfälzische“ Merkmale und Motive entstanden – und wie sie bis heute fortwirken.
Von der Verwaltungsregion zum Sehnsuchtsort und Touristenmagneten: Die Schau zeichnet 210 Jahre pfälzische Geschichte nach und zeigt, wie ein zunächst traditionsloses Gebiet zu einem identitätsstiftenden kulturellen Raum wurde. Dabei überrascht, dass die Pfalz als klar umrissene Region vor 1816 gar nicht existierte – vielmehr wurde sie durch Sprache und Bilder erschaffen.
„Making of Pfalz“ lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, diesen Prozess der Identitätsbildung im langen 19. Jahrhundert nachzuvollziehen: Wie entstanden die „typisch pfälzischen“ Landschaften, Burgen und Traditionen? Welche Bilder und Texte haben unser heutiges Bild der Pfalz geprägt und verbreitet?
Rund 100 ausgewählte Exponate beleuchten zentrale Themen wie Landschaftsmalerei, Reiseberichte, Volkskunde, Ruinenromantik und Burgenforschung. Auf medialer Ebene reicht die Präsentation von der Handskizze über Druckgrafiken bis hin zu frühen Fotografien – und zeigt so eindrucksvoll, wie neue Bildmedien die Popularisierung der Pfalz ermöglichten.
Begleitende Vorträge vertiefen die Themen der Ausstellung und befassen sich mit der medialen Geschichte des Pfalzbildes, der volkskundlichen Erforschung der Region sowie mit Fragen der Erinnerungskultur im Zusammenhang mit dem Deutsch-Französischen Krieg.
Konzipiert und erarbeitet wurde die Ausstellung von Studierenden des Instituts für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst der RPTU in Landau, des Instituts für Germanistik des Karlsruher Instituts für Technologie sowie des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg unter der Leitung von Dr. Maria Männig und PD Dr. Bernd Carqué (beide RPTU) sowie Prof. Dr. Andreas Böhn (KIT).
Wo: Pfälzisches Landesbibliothekszentrum Speyer
Wann: Eröffnung 14. Januar 2026, 18 Uhr
Laufzeit der Ausstellung: bis 15. April 2026
Universitätspreis des Freundeskreises der RPTU in Landau an Julia Hurtig verliehen
Das Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst freut sich über die Verleihung des Universitätspreises für die beste Abschlussarbeit an Julia Hurtig. Im Beisein des Präsidenten der RPTU, Prof. Dr. Malte Drescher, sowie der Vorsitzenden des Freundeskreises der RPTU in Landau, Frau Schübel, überreichte der Landauer Bürgermeister Lukas Hartmann den Preis.
Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung wurden die ausgezeichneten Arbeiten in Kurzvorträgen sowie auf Postern präsentiert. Julia Hurtigs kunsthistorische Masterarbeit mit dem Titel „Vom ‚sauberen Betrieb‘ zum ‚sauberen Menschen‘. Instrumentalisierung der Ästhetik im Nationalsozialismus anhand der Umkleideschränke des Amtes Schönheit der Arbeit“entstand unter der Betreuung von Dr. Maria Männig. Die Arbeit überzeugt durch eine fundierte Quellenanalyse und einen innovativen Zugriff auf ein bislang kaum erschlossenes Thema der Designgeschichte.
Erstmals geht der Universitätspreis an eine Abschlussarbeit aus unserem Institut.
Wir gratulieren Julia Hurtig herzlich zu dieser Auszeichnung.
Preis der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle
Die HDA verleiht Prof. Tina Stolt
den Preis für langjährige Verdienste in der Lehre.
Die HDA verleiht Johanna Trautmann
den Lehrpreis für ihre Lehrveranstaltung artmospheres.
Die HDA verleiht unserem Studenten Michael Jan Lars Kastor
den Lehrpreis für sein Tutorium “Analysis und Analytische Grundlagen”
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Angela Hangen
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