Das Frank-Loeb-Institut

Das Frank-Loeb-Institut Landau (FLI) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der RPTU in Landau.

Es besteht seit 1997 und wurde als institutioneller Ausdruck der besonderen Verbindung von Universität, Stadt und Region gegründet. Im Jahr 2009 hat die Universität Koblenz-Landau dem Institut den Status einer „besonderen wissenschaftlichen Einrichtung“ (nach § 96 Hochschulgesetz) verliehen. 2026 wurde das FLI in eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der RPTU umgewandelt.

Seit seiner Gründung leistet das Institut, insbesondere durch öffentliche Veranstaltungen mit relevanten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, (wissenschaftlichen) Transfer und schafft Diskursräume. Die Veranstaltungsbreite reicht dabei von großen, jährlich organisierten Reihen, wie den Hambacher Gesprächen oder den Landauer Akademiegesprächen bis hin zu kleineren Einzelveranstaltungen und Ausstellungen. In regelmäßigen Abständen vergibt das Institut gemeinsam mit der Universität zudem die Frank-Loeb Gastprofessur

Die Universität kommt mit dem Frank-Loeb-Institut einer Aufgabe nach, die als ‚Third Mission‘ der Universitäten bezeichnet wird: neben klassischer Forschung und Lehre in die Gesellschaft hineinzuwirken. Das Frank-Loeb-Institut arbeitet dafür eng mit Einrichtungen innerhalb und außerhalb der Universität zusammen. So bestehen beispielsweise langjährige Kooperationen mit der Evangelischen Akademie der Pfalz, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, der Stadt Landau, der Stiftung Hambacher Schloss und dem Verein Kulturzentrum Altstadt.

Gründungsdirektor des Instituts war Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli, der das FLI als Forschungsstelle für Politikvermittlung und internationale Verständigung ins Leben rief. 

Benannt ist das Institut nach seinem Sitz, dem Frank-Loebschen Haus in der Kaufhausgasse 9 der Stadt Landau. Das Haus, aus dem ursprünglichen Besitz von Sophie Frank (aus der Familie von Anne Frank) und dem Bankier Leo Loeb steht für die leidvolle Geschichte der Juden in Landau und in der Südpfalz.

Die Arbeit des Instituts wird unterstützt durch einen Förderverein, dem der Oberbürgermeister der Stadt Landau und dem Präsidenten der Universität vorstehen und dem weitere Kooperationspartner und Personen angehören. Wenn Sie die Arbeit des FLI unterstützen möchten, können sie Mitglied in diesem Förderverein werden.

Geleitet wird das Institut durch seine wissenschaftliche Direktorin Prof. Dr. Manuela Glaab. Sie wird unterstützt durch die Geschäftsführerin des Instituts Tamara da Rocha Oliveira.

Der geschichtsträchtige Sitz des FLI.

Dr. Hans-Ludwig Buchholz-Lübben ist Geschäftsführer des FLI. Vom 6. April 2026 bis zum 7. April 2027 befindet er sich in Elternzeit.

Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politisches System der Bundesrepublik Deutschland und wissenschaftliche Direktorin des Frank-Loeb-Instituts.

Porträt von Tamara da Rocha Oliveira

Tamara da Rocha Oliveira ist Geschäftsführerin des FLI und arbeitet in der Lehre der Abteilung Politikwissenschaft.