Ringvorlesung Demokratie: Geschichte. Gegenwart! Zukunft?
Eine Reihe zum Mitdenken

Die RPTU lebt Demokratie: Wir erforschen politische und gesellschaftliche Zusammenhänge, wir erarbeiten Planungen für den öffentlichen Raum, wir entwickeln Zukunftstechnologien und verständigen uns über deren Auswirkungen auf unser Zusammenleben.
Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Landau und Kaiserslautern nehmen wir teil am demokratischen Leben in den beiden Städten und der Region. Als gesamte Universität, als Forschende, als Universitätsbeschäftigte oder als Studierende bringen wir uns mit unseren Perspektiven in den demokratischen Diskurs ein – und profitieren gleichzeitig von den Perspektiven unserer Nachbarn aus der Gesellschaft.
Die Veranstaltungsreihe bietet einen Einblick, auf welch vielfältige Weise Menschen an der RPTU zu Fragen der Demokratie forschen und demokratierelevantes Wissen erzeugen. Zudem öffnet sie einen Raum zum Nachdenken darüber, wie wir alle den aktuellen Herausforderungen und Bedrohungen der Demokratie begegnen können.
Im Wechsel zwischen den Universitätsstandorten Kaiserslautern und Landau soll an den Veranstaltungsabenden ein intensiver Austausch zwischen der Universität und der Gesellschaft gelingen.
Die Ringvorlesung Demokratie organisierte das Frank-Loeb-Institut der RPTU gemeinsam mit Campuskultur und der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz.
Zerbricht unsere Demokratie? - Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Merkel (26.01.2026)
Zerbricht unsere Demokratie?
Diese Frage stellte Prof. Dr. Wolfgang Merkel in den Mittelpunkt seines Vortrags im Alten Kaufhaus Landau. Exemplarisch beschäftigte er sich dafür mit dem Konzept der wehrhaften Demokratie und der Herausforderung extremistischer Parteien in der Demokratie. Der Vortrag von Prof. Merkel bildete den Abschluss unserer Ringvorlesung „Demokratie: Geschichte. Gegenwart! Zukunft? Eine Reihe zum Mitdenken“.
Prof. Merkel begann seine Argumentation mit einem Blick auf die Debatte um ein AfD-Verbot. Kann das Zerbrechen der Demokratie aufgehalten werden, kann die demokratische Gesellschaft zusammengehalten werden, indem eine Partei verboten wird, welche der Verfassungsschutz als rechtsextremistisch einstuft?
Den theoretischen Rahmen dieser Debatte skizzierte Merkel in der Gegenüberstellung von Hans Kelsen und Karl Loewenstein.
Kelsen habe als „Kronzeuge einer extrem liberalen Demokratie“ ein Rechtsdenken entwickelt, das Parteiverbote (mit Ausnahme offen gewalttätiger Parteien) strikt ablehnt. Solche Verbote seien intolerant und gegen die Freiheit gerichtet. In der Anwendung dieses Instruments wende sich die Demokratie gegen ihre eigenen Grundwerte. Kelsen habe eine kompromisslose Prinzipientreue, die zwar bewundernswert, in der Praxis aber auch deprimierend sei, schlussfolgerte Merkel.
Loewenstein habe indes aus den Erfahrungen des Nationalsozialismus die Lehre gezogen, „der Faschismus könne nur auf seinem eigenen Feld mit eigenen Waffen geschlagen werden“. Angesichts demokratiezerstörender Bestrebungen seien einige Grundwerte der Demokratie zu ihrem Schutz zu suspendieren. Loewenstein fasst dies unter dem Schlagwort „militant democracy“ zusammen. Auch wenn das Grundgesetz feiner austariert sei, so würden das Parteienverbot und die anderen Instrumente der wehrhaften Demokratie klar in diese Richtung wirken.
In der Abwägung zwischen beiden theoretischen Polen sprach sich Merkel klar gegen ein Verbot extremistischer Parteien aus. Neben den normativen Argumenten Kelsens sprächen auch etliche praktische Argumente gegen ein Verbot der AfD – obwohl diese teilweise rassistisch sei und mit NS-Vokabular zündele.
Indes dürfe man die Demokratie auf keinen Fall ihren Feinden überlassen. Ein Mittelweg müsse zwischen der absoluten Prinzipientreue Kelsens und der Argumentation Loewensteins gefunden werden. Hierzu nannte Merkel insbesondere die folgenden Punkte: Regierungen und demokratische Parteien müssten effizienter und fairer entscheiden; extremistischen Parteien sollte die staatliche Finanzierung gestrichen werden (gemäß Art. 21 (3) Grundgesetz), eine Bürgerschaft republikanischen Zuschnitts sollte den Schutz der Verfassung sicherstellen und demokratische Bildung müsse möglichst viele Menschen erreichen.
Auf diese Weise könne die Resilienz der Demokratie gestärkt und das Zerbrechen der Demokratie in Deutschland effektiver als mit einem Parteienverbot verhindert werden.
Die Ringvorlesung Demokratie organisierte das Frank-Loeb-Institut der RPTU gemeinsam mit Campuskultur und der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz (RPTU Transfer).
Das Mitreden lernen - Wie geht Bildung zur Demokratie? (22.01.2026)
Wie funktioniert Bildung zur Demokratie? Wie können Menschen die Fähigkeiten lernen, die für eine funktionierende Demokratie essenziell sind? Und wie können Bildungseinrichtungen selbst Orte der Demokratie werden?
Über diese Fragen diskutierten wir in dieser Veranstaltung im Rahmen unserer Ringvorlesung Demokratie.
Gefragt nach ihren Idealvorstellungen für eine demokratische Bildung berichteten unsere Podiumsgäste aus ihren Forschungsbereichen. Barbara Geist (Professorin für die Didaktik des Deutschunterrichts an der RPTU) betonte, dass Demokratiebildung nicht früh genug beginnen könne. Bereits in der Kita könnten erste Mitbestimmungsinstrumente den Kindern ein Gefühl für ihre eigene Stimme geben. In der Schule dann sei es wichtig, neben politischem Wissen demokratierelevante Fähigkeiten wie das Diskutieren und die Kompromissfindung einzuüben. Auch sollten immer wieder „Anlässe für kritische Sprachreflexion“ geschaffen werden, um jungen Menschen einen reflektierten Umgang mit Sprache beizubringen.
Mandy Schiefner-Rohs (Professorin für Pädagogik mit Schwerpunkt Schulpädagogik und Vize-Präsidentin für Lehre an der RPTU) beschrieb die ideale Universität als einen Ort gelebter Demokratie. Politische Bildung sei nicht nur in den Sozialwissenschaften relevant. Zudem seien selbstorganisierte Aktivitäten auf dem Campus und die universitäre Demokratie wichtige Elemente demokratischer Praxis. Darüber hinaus beschrieb sie Demokratiebildung als Thema aller Altersstufen. Neben den klassischen Bildungsinstitutionen würden beispielsweise Volkshochschulen, öffentliche Treffpunkte oder digitale Formate wichtige Arbeit leisten.
Hannes Saas (Juniorprofessor für Berufsbildung mit Schwerpunkt Digitale Transformation an der RPTU) berichtete, wie die berufliche Bildung demokratische Fähigkeiten vermitteln könne und müsse. Zwar komme Politikunterricht im engeren Sinne hier weniger vor. Dennoch könnten junge Menschen an der Berufsschule Demokratie anhand von realen Herausforderungen einüben. Dies reiche von der betrieblichen Mitbestimmung bis hin zur Gegenrede gegen rassistische oder extremistische Kommentare.
Einig waren sich alle drei Gesprächspartner*innen darin, dass Digital- und Medienkompetenzen eine enorm wichtige Rolle für eine funktionierende Demokratie spielen. Trotz schneller digitaler Innovationen seien die wichtigsten Fähigkeiten (etwa die kritische Überprüfung von Informationen) hier weitgehend gleichgeblieben. Bildungsinstitutionen seien nicht per se überfordert von schnellen technologischen Entwicklungen.
Hoffnungsvoll äußerten sich alle drei zudem zu den Erfolgschancen politischer Bildung. Wenn Mitbestimmung immer wieder praktisch eingeübt und lebenslanges Demokratielernen ernst genommen wird, könne extremistischen Bestrebungen erfolgreich begegnet werden.
Die Ringvorlesung Demokratie organisierte das Frank-Loeb-Institut der RPTU gemeinsam mit Campuskultur und der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz (RPTU Transfer).
Digitale Demokratie - Die Wahrheit liegt nicht nur in den Zahlen Vortrag von Prof. Katharina Zweig (12.01.2026)
„How to do things with numbers?” Diese Frage stellte Prof. Katharina Zweig bei unserer ersten Veranstaltung 2026 in den Raum. Im Rahmen der Ringvorlesung „Demokratie: Geschichte. Gegenwart! Zukunft?“ sprach die Professorin am Algorithm Accountability Lab der RPTU zum Thema „Digitale Demokratie. Die Wahrheit liegt nicht nur in den Zahlen“.
Anhand eines Beispiels machte Katharina Zweig deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit der Informatik mit anderen Fachbereichen sei. Sie beschrieb den Fall eines Vorhabens des US-Militärs: Anhand der automatisierten Auswertung von Handydaten aus Pakistan und Afghanistan sollten Terroristen ermittelt werden. Hierfür wurde die „Betweenness Centrality“ im Kommunikationsnetzwerk ermittelt.
Bei der Bewertung solcher politischer Vorgänge genüge es nicht, auf der Ebene der Zahlen und Formeln zu bleiben, sagte Zweig. Stattdessen müsse die Wissenschaft kritisch hinterfragen und akribisch überprüfen, was genau die verwendeten Formeln aussagen – und was sie eben nicht berechnen können. Kann eine Formel also tatsächlich Terroristen identifizieren – oder zeigt sie lediglich die zufällige Vernetzung einer Person an? Oder kann eine künstliche Intelligenz tatsächlich Texte bewerten? Diese Fragen müssten gestellt werden, um die Technik kritisch prüfen und gegebenenfalls die demokratischen Rechte von Personen gegen deren Einsatz verteidigen zu können.
Um solche Fragen zu beantworten, seien neben informatischem Wissen auch die Instrumente beispielsweise der Sozialwissenschaften oder der Linguistik gefragt. Frau Zweig berichtete aus ihren interdisziplinären Forschungsprojekten und zeigte auf, dass eine große Skepsis gegen die unhinterfragte Anwendung der Maschine zur Beantwortung komplexer Fragen angebracht sei. So offenbare die genaue Betrachtung der „Betweenness Centrality“, dass diese Maßzahl völlig ungeeignet für die Identifikation von Terroristen sei. Und KI-Sprachmodelle könnten, so zeige das die linguistische Sprachakt-Theorie, keine echte Bewertung von Texten leisten, sondern simuliere diesen Vorgang nur. Spätestens wenn die Software es nicht mehr nur mit einem Durchschnittsfall zu tun habe, werde sie zwangsläufig scheitern.
Im Gespräch mit dem Publikum rief Frau Zweig zudem dazu auf, dass jeder und jede selbst im Alltag Skepsis gegenüber der Technik üben sollte. So seien Sprachmodelle wie Chat-GPT nur dann sinnvoll anwendbar, wenn man selbst die Ergebnisse der Software beurteilen könne.
Die Ringvorlesung Demokratie organisierte das Frank-Loeb-Institut der RPTU gemeinsam mit Campuskultur und der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz.
Sind die Gedanken noch frei? - Forschung zwischen Wissenschaftsfreiheit und politischer Einflussnahme (13.11.25)
Weltweit geraten Forschende auch in Demokratien zunehmend unter Druck. Durch finanzielle Kürzungen schwinden die Freiräume für Forschung. Gleichzeitig wird die Objektivität wissenschaftlicher Forschung vielfach angezweifelt, Forschende werden offen angefeindet und ganze Forschungsfelder zum Feindbild erklärt. Donald Trumps Kampf gegen die amerikanischen Universitäten ist ein besonders drastisches Beispiel für diese Entwicklungen. Doch auch in Deutschland müssen sich Menschen in der Wissenschaft mit Angriffen auseinandersetzen. Hegte eine übergroße Mehrheit insbesondere zu Beginn der Corona-Pandemie noch ein großes Vertrauen in die Wissenschaft, änderte sich dies in Teilen der Bevölkerung schnell. Forschung, die nicht ins eigene Weltbild passt, wird heute oft politisiert und bekämpft.
Was sind die Ursachen für solche Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit? Wie können sich die Universitäten gegen diese Entwicklungen verteidigen, ohne selbst zum politischen Akteur zu werden? Muss sich die Universität selbst wandeln, um neue Freiräume für Forschung zu schaffen?
Prof. Dr. Malte Drescher ist Präsident der RPTU Kaiserslautern-Landau.
Dr. Lars Lott ist Politikwissenschaftler an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Mitautor des Academic Freedom Index.
Sven Werkmeister ist Direktor der Strategieabteilung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes.
Diskursstörungen! - Politische Kultur und Kommunikation (18.11.25)
Menschen gehen aufeinander zu und diskutieren über ihre politischen Ansichten – so sollte eine lebendige demokratische Debattenkultur eigentlich aussehen. Doch vielfach erleben wir, dass der politische Diskurs in Deutschland gestört ist: Der Ton in Diskussionen wird rauer, die Kompromissfähigkeit sinkt und Menschen werden unzugänglich für die Argumente anderer.
Politikwissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Maier untersucht, wie stark die ideologischen Spaltungen in Deutschland sind. In seinem Vortrag „Wie groß ist der Riss, der durch Deutschland geht? Ideologische und affektive Polarisierung in Politik und Gesellschaft“ analysiert er die Schärfe der Abneigung, die Menschen gegenüber dem politischen Gegner empfinden. Dabei schaut er sowohl auf die deutsche Wählerschaft als auch in die Parlamente.
Psychologe Prof. Dr. Stephan Winter beschäftigt sich anschließend mit dem Phänomen der Verschwörungstheorien. Unter dem Titel „Im Netz der Verschwörung: Soziale Medien, Verschwörungstheorien und politische Implikationen“ schaut er auf die Rolle sozialer Medien für die Verbreitung und Verstärkung von Verschwörungsglauben.
Jürgen Maier ist Professor für Politische Kommunikation an der RPTU in Landau.
Stephan Winter ist Professor für Medienpsychologie an der RPTU in Landau.
Schatten der Vergangenheit - Erinnerungspolitik in der Krise? (27.11.2025)
„Nie wieder!“ Diese Forderung ist zum Grundpfeiler deutscher Politik geworden. Nie wieder soll ein Krieg von Deutschland ausgehen, nie wieder ein Völkermord, nie wieder soll eine Diktatur herrschen – diese Überzeugungen prägen die deutsche Demokratie seit Jahrzehnten. Daneben erhält die positive Erinnerung an Momente und Orte der deutschen Demokratiegeschichte zunehmend Raum im politischen Diskurs.
Trotz dieses demokratischen Konsenses war und ist die Geschichts- und Erinnerungspolitik immer auch ein umkämpftes Feld. Politische Extremisten versuchen, die Geschichte in ihrem Sinne umzuschreiben. Hitler soll angeblich links gewesen sein oder der Holocaust nur eine unbedeutende Episode einer ansonsten glorreichen Geschichte. Auf solchen Scheinargumenten basiert ein alternatives, anti-demokratisches Gedenken.
Wie kann sich eine demokratische Erinnerungspolitik gegen solche Verfälschungen zur Wehr setzen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Gedenkarbeit und insbesondere das Holocaust-Gedenken heute? Wie lässt sich eine demokratische Erinnerungspolitik im Schul- und Hochschulkontext vermitteln und welche spezifischen Probleme zeigen sich hier?
Apl. Prof. Dr. Tobias Freimüller ist stellvertretender Direktor des Fritz-Bauer-Instituts Frankfurt.
Prof. Dr. Matthias Bahr ist Professor für Religionspädagogik und Leiter des Projekts Menschenrechtsbildung an der RPTU in Landau.
Unternehmertum als Motor für die Demokratie - Wille zur Veränderung: Von der Gründung bis zum Wandel im etablierten Unternehmen (01.12.2025)
Demokratie lebt von Teilhabe – und Teilhabe braucht Räume, in denen Menschen selbstwirksam handeln, gestalten und ihre Ideen einbringen können. Neben klassischen Bildungsinstitutionen leisten auch unternehmerische Initiativen einen wichtigen Beitrag. Sie zeigen, dass die Bereitschaft, etwas zu unternehmen, um etwas zu verändern, der entscheidende Motor für die Weiterentwicklung unserer Demokratie sein kann. Dies gilt sowohl für die Gründung neuer Initiativen als auch für das Engagement innerhalb bestehender Organisationen.
Was genau unterscheidet Social Entrepreneurs von klassischen Unternehmern? Und wie gelingt es, mit unternehmerischen Mitteln politische Bildung zu fördern und demokratische Werte praktisch erfahrbar zu machen?
Nach einer kurzen Einordnung von Social Entrepreneurship und einem Überblick über den Sektor tauchte die Session in eine Diskussion ein, die zwei Perspektiven beleuchtete:
Die Perspektive der Neugründung: Wir hörten von Social Entrepreneurs aus der Region, die mit ihren neuen Initiativen gesellschaftliche Probleme lösen und soziale Wirkung erzielen.
Die Perspektive der Veränderung von innen: Wir nahmen die wissenschaftliche Sichtweise auf Themen wie Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship mit in den Mix. Wir diskutierten, wie auch in etablierten Unternehmen oder Institutionen wie Universitäten und Verwaltungen durch das Wirken von Social Change Agents eine nachhaltige Transformation angestoßen werden kann.
Gemeinsam diskutierten wir unternehmerische Ideen für eine lebendige, zukunftsfähige Demokratie und zeigten auf, wie jeder Einzelne – egal ob Gründerin, Angestellter oder Bürgerin – etwas unternehmen kann.
Bernhard Lorig ist Gründungscoach beim Gründungsbüro RPTU & HS Kaiserslautern.
Dr. Johanna Stephan ist Vorsitzende des Social Innovation Centers und Sprecherin der Regionalgruppe des Social Entrepreneurship Netzwerkes Deutschland e.V.
Prof. Dr. Katharina Spraul ist Lehrstuhlinhaberin des Lehrstuhls für BWL, insb. Sustainability Management der RPTU Kaiserslautern-Landau.
Dr. Cynthia Loos ist Habilitandin am Lehrstuhl für BWL, insb. Sustainability Management der RPTU Kaiserslautern-Landau.
Demokratie bauen - Wie gestaltet man demokratisches Zusammenleben? (11.12.2025)
Demokratie findet nicht nur in unseren Köpfen statt, sondern auch in unserer physischen Umgebung. Welche Möglichkeiten gibt es, Demokratie durch die Gestaltung unserer Städte zu befördern? Welche Faktoren der öffentlichen Infrastruktur wie Schulen, Nahversorgung und Gemeinschaftsräume spielen eine konkrete Rolle im Alltag der Menschen, um das Miteinander zu unterstützen? Welche Faktoren wie der Klimawandel, die Erhitzung der Städte, grüne Erholungsflächen und eine saubere Umwelt sind langfristig mitzudenken? Und welche Chancen bietet die Digitalisierung?
Prof. Dr. Florence Metz ist Professorin für Policy Analysis and Political Economy an der RPTU. Ihre Forschung ist in den theoretischen Debatten der Public-Policy-Forschung verankert.
Prof. Dr. Annette Spellerberg ist Professorin für Stadt- und Regionalsoziologie an der RPTU. Sie forscht u. a. zu Wohnen, Nachbarschaft, Ortsbindung, zu Digitalisierung und Raumentwicklung und sozialräumlichen Ungleichheiten.
Prof. Dr. Sascha Henninger ist Leiter der Arbeitsgruppe „Angewandte Stadt-klimatologie“ im Fachbereich Raum- und Umweltplanung der RPTU. Schwerpunkt seiner Forschung sind Stadtklimatologie und Siedlungsökologie.



