Alumni-Portrait: Mirjam Schilling
Die ersten Funktionen für HR
Mein Interesse für die Personalentwicklung entstand bereits während meines Studiums in Landau. Heute arbeite ich in der Personal- und Führungskräfteentwicklung bei RKW.
Im Rahmen des SoKo-Studiums absolvierte ich mein Pflichtpraktikum in der Führungskräfteentwicklung bei Mercedes Benz, das mein Interesse für die Arbeit im Personalbereich, insbesondere in der Entwicklung von Mitarbeitenden, geweckt hat. Während des Studiums folgte ein weiteres längeres Praktikum, in dem ich meine Einblicke vertiefen konnte. Gegen Ende meines Bachelors war ich zudem als Werkstudentin im Bereich Reporting und Analytics tätig. Dadurch habe ich ein gutes Verständnis für organisationale Zusammenhänge und datenbasierte Entscheidungen entwickelt.
Lernen über Grenzen hinweg: von Tübingen bis Utrecht
Bereits meine Bachelorthesis schrieb ich zum Thema Arbeitgeberattraktivität und setzte mich dabei intensiv mit Fragen der Mitarbeitendenbindung auseinander. Aufbauend darauf entschied ich mich für einen Master in Erwachsenenbildung und Weiterbildung an der Universität Tübingen, um mein Wissen gezielt zu vertiefen. Ein Auslandssemester in Utrecht hat meinen Blick erweitert und mir neue Perspektiven auf Lernen und Entwicklung eröffnet. Nach meinem Auslandsaufenthalt war ich erneut als Werkstudentin in der Personalentwicklung tätig und habe bei RKW auch meine Masterarbeit geschrieben.
Angekommen in der Personalentwicklung
Seit November 2023 arbeite ich fest in der Personal- und Führungskräfteentwicklung bei RKW. Besonders wichtig ist mir der direkte Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Der Bereich der Weiterbildung ist sehr vielseitig, kein Tag gleicht dem anderen und genau das macht meine Arbeit spannend. Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten ist für mich eine zentrale Motivation und macht mir viel Freude. Ich lerne ständig dazu und kann mich selbst weiterentwickeln.
Was bleibt - und was ich weitergeben möchte
An meine Studienzeit in Landau denke ich gerne zurück, vor allem an das Studienleben und die thematische Vielfalt. Das Studium hat mir eine gute fachliche Grundlage gegeben und mir geholfen, Zusammenhänge besser zu verstehen. Erste praktische Einblicke, zum Beispiel durch das Pflichtpraktikum, haben mir geholfen meine Richtung klarer zu bestimmen.
Rückblickend hat mir das Studium nicht nur fachliche Kompetenzen vermittelt, sondern auch den Raum gegeben, eigene Interessen zu entwickeln und meinen beruflichen Weg zu finden. Die Verbindung von Theorie und ersten praktischen Erfahrungen war für mich besonders wertvoll und prägend.
Mein Tipp an Studierende ist, die Zeit zu nutzen, um auch praktische Erfahrungen zu sammeln und verschiedene Bereiche auszuprobieren. Das hilft, eigene Interessen besser einzuordnen und den eigenen Weg zu entwickeln. Bleibt offen, oft entdeckt man dabei Dinge, die man vorher nicht erwartet hätte und die einen weiterbringen.
