Alumni-Portrait: Simon Dech

Vom Hörsaal direkt ins Berufsleben

Mein Einstieg ins Berufsleben hat sich für mich direkt an das Studium angeschlossen und mich zunächst nach Köln zu OBI geführt, wo ich ein Praktikum im Bereich Product Partnering & Business Development absolviert habe. Es handelte sich dabei um mein letztes noch offenes Pflichtpraktikum aus dem Masterstudium. Meine Masterarbeit hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen – eine bewusste Entscheidung, um im Anschluss gezielt praktische Erfahrungen zu sammeln und den Übergang ins Berufsleben aktiv zu gestalten. Schon während meines Studiums war es mir wichtig, viele praktische Einblicke zu gewinnen und verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Besonders interessiert haben mich dabei die Bereiche Marketing sowie Human Resources, insbesondere Personalentwicklung und Recruiting.

Ein unerwarteter Weg

Mein Weg hat mich dann über das Praktikum bei OBI eher unerwartet in den Bereich Sales geführt. Im Bereich Product Partnering Business war ich Teil eines Teams, das den Aufbau einer Marktplatzplattform für OBI mitgestaltet hat. Eine zentrale Aufgabe war dabei die Akquise neuer Händler und der Aufbau eines funktionierenden Partnernetzwerks. Rückblickend war das für mich ein sehr prägender Einstieg in die Welt des Vertriebs – und gleichzeitig der Moment, in dem ich gemerkt habe, wie viel Freude mir diese Art von Arbeit macht. Diese Erfahrung hat meinen beruflichen Weg nachhaltig beeinflusst und mich darin bestärkt, den Bereich Sales auch für meinen Berufseinstieg weiterzuverfolgen.

Gleichzeitig hatte ich den Wunsch, noch einmal bewusst etwas Neues auszuprobieren und mich einer anderen Herausforderung zu stellen. So bin ich in den Softwarebereich gewechselt wo ich bei einem deutschen Mittelständler als Sales Consultant gestartet bin. Nach Rund 2,5 Jahren im Job habe ich meine Job-Rolle mehr und mehr gefestigt und arbeite aktuell als Partner Manager. Hierbei begleite ich Softwarepartner von der ersten Schulung über die operative Zusammenarbeit bis hin zur strategischen Weiterentwicklung. Auch wenn mein heutiger Job auf den ersten Blick nur noch wenig mit meinem Studium zu tun hat, merke ich doch immer wieder, wie sehr mir die im Studium geschärften analytischen und kommunikativen Fähigkeiten im Alltag helfen.

Studienzeit in Landau - mehr als nur Vorlesungen

Wenn ich an meine Zeit in Landau zurückdenke, verbinde ich damit vor allem ein sehr vertrautes und familiäres Umfeld. Die Stadt und die Universität haben mir schnell das Gefühl gegeben, angekommen zu sein – etwas, das ich bis heute sehr positiv in Erinnerung habe. Besonders die kleinen Seminar- und Vorlesungsgruppen haben zu einer persönlichen Atmosphäre beigetragen, die das Studium für mich sehr besonders gemacht hat. Und natürlich denke ich auch gerne an die Menschen zurück, die ich dort kennengelernt habe: Aus der Studienzeit sind Freundschaften entstanden, die bis heute einen wichtigen Platz in meinem Leben einnehmen.

Zu diesen Erinnerungen gehören für mich aber nicht nur das Studium selbst, sondern auch viele schöne Momente drumherum – sei es das ein oder andere gemeinsame Schorle auf dem Marktplatz in Landau oder Besuche auf den zahlreichen Weinfesten in der Umgebung. Wein gehört in der Pfalz einfach dazu, und ich habe ihn während meiner Studienzeit dort definitiv zu schätzen gelernt.

Schritt für Schritt

Das Studium der Sozial- und Kommunikationswissenschaften habe ich vor allem wegen seiner Breite und Vielseitigkeit geschätzt. Gerade zu Beginn war das für mich ideal, weil ich noch nicht genau wusste, wohin die Reise beruflich gehen soll. Diese Offenheit hat mir die Möglichkeit gegeben, vieles auszuprobieren und meinen eigenen Weg Schritt für Schritt zu entwickeln. Gleichzeitig bedeutete das auch, früh Verantwortung für die eigene Schwerpunktsetzung zu übernehmen. Genau diese Mischung aus Freiheit und Orientierungsspielraum hat das Studium für mich besonders gemacht – und mir auch im Master weiterhin die Möglichkeit gegeben, verschiedene Bereiche und Branchen kennenzulernen.